
Besitzer:
Johann Wagner
A-1220 Wien
Ahnen:
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| Vater | Mutter | ||||
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Max vom Lusenhang schwarz, HD-Frei A1, Herzuntersuchung, VDH-HO 00-26716BH; AD; ZTP; Dt. Champion RZV & VDH |
Esra von der Tannenmühle
blond, HD-Frei, HO 1338 |
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Ausstellungen:
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IHA Bundessiegerausstellung Tulln 2011 IHA Wieselburg 2011 Klubsiegerschau Amstetten 2011 |
Offene
Offene Offene |
SG
SG4 V3
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Richter: Herr DI Krämer
Richter: Fr. Kappacher Richter: S. Entenmann
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Prüfungen:
BGH 1
Steckbrief:
2. Wurfabnahme, 28.12.2007
Mittelkräftiger Körperbau und Kopf; Behang - groß; Ansatz des Behanges richtig; Gebiss: Schere; Rute und Nabel normal; Hoden fühlbar; Pigment: Lider, Nase, Lefzen, Ballen, Haut, Zahnfleisch und Auge dunkel; Haarkleid tiefschwarz, dicht und lang.
Verhalten: sicher und unerschrocken in allen Situationen; beißt - hält fest und trägt Beute; sicher und neugierig; Temperament - lebhaft.
Nachzuchtbeurteilung (NZB): Amstetten, 25.05.2008
Richter: DI Jürgen Krämer
63cm großer, derber Rüde; mit kräftigen Kopf; Behang korrekt angesetzt; komplettes Scherengebiss; Augenlieder dicht anliegend; Pigment mittel; Ohrgröße korrekt und anliegend; Brust mittel; Rücken gerade und fest; Rute korrekt; Haarkleid schlicht gewellt; Haarlänge korrekt; Deckhaar tiefschwarz, keine weiße Abzeichen; Beurteilung in der Bewegung: Vorhandstellung: gerade senkrecht; Hinterhandstellung: gerade senkrecht, Gangwerk: ausgreifend; Vorhandbewegungsablauf und Hinterhandbewegungsablauf: korrekt; Rutenhaltung korrekt.
Verhalten beim Erscheinungsbildbeurteilung - sicher und unbefangen, Beutetrieb mit Fremperson - vorhanden, Verhalten in der Menschengruppe sicher - nimmt Kontakt auf, akustische Einflüsse weicht aus, problemlos; optische Einflüsse - interessiert und problemlos, Temperament - lebhaft.
1. Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP): Gablitz, 24.09.2010
Richter: DI Jürgen Krämer
68 cm großer, derber Rüde; kräftiger Kopf; Größe, Gebäude und Stop korrekt; komplettes Scherengebiss; Augenfarbe mittelbraun 3b; Pigment gut
durchgefärbt; Ohransatz und Ohrgröße korrekt; Ohrhaltung
anliegend; Haarkleid schlicht gewellt, korrekt Länge und tiefschwarz ohne weiße Abzeichen;
Vorhand und Hinterhand korrekt, in der Bewegung ausgreifend; Rutenhaltung korrekt.
Verhalten bei Erscheinungsbildbeurteilung sicher und unbefangen; spielt ausgeprägt; Beutetrieb mit Fremdperson vorhanden; Beutetrieb ohne Fremdperson vorhanden; Menschengruppe: kommt auf direktem Weg zum Hundeführer; akustische Einflüsse interressiert, Kontaktaufnahme problemlos; Schuss unbeeindruckt; bei einer sich auffällig verhaltenen Fremdperson unbefangen; optische Einflüsse interessiert, Kontaktaufnahme problemlos; Belastungprobe: sicher, Helfer kommt bis 2m vor den Hund; Neutralitätsprobe: unbeeindruckt; Spielen nach der Belastung: ausgeprägt. Temperament - lebhaft.
1. ZTP BESTANDEN
2. Zuchttauglichkeitsprüfung (ZTP: Amstetten, 31.10.2010
Richter: Eveline Hohmann
67 cm großer, derber
Rüde; kräftiger Kopf; Gebäude und Stop korrekt; komplettes
Scherengebiss; Pigment gut
durchgefärbt; Ohransatz tief; Ohrgröße und Haltung korrekt; Rücken gerade und fest; Haarkleid schlicht gewellt, tiefschwarz
ohne weiße Abzeichen; Vorhand und Hinterhand korrekt;
Rutenhaltung korrekt.
2. ZUCHTTAUGLICHKEITSPRÜFUNG BESTANDEN
Vor einiger Zeit hatte meine Familie beschlossen, ich brauche wieder einen Hund. Bisher hatte ich Schäferhunde, zuerst ein Weibchen und danach einen Rüden, der leider nicht ganz gesund war.
Doch nach kurzer, hundeloser Zeit begann meine Familie für mich zu suchen - Fachliteratur wurde gewälzt und das Internet durchsucht, Wesensmerkmale, Charakter und Eigenheiten des "Wunschhundes" waren klar für meine Familie - ich hingegen war noch immer ahnungslos was man mit mir vorhatte.
Es kristallisierte sich schnell heraus, dass ein Hovawart ganz oben auf der Liste stand, Berichte von Besitzern und Fotos im Internet überzeugten meinen älteren Sohn schnell. Die Suche nach einem Welpen begann. Er trat mit sämtlichen erreichbaren Züchtern in Verbindung - zu dieser Zeit 2007 eine sehr überschaubare Zahl – aber bei den Telefonaten mit der Annemarie Schett spürte er sofort in ihr die richtige „ Mutter“ unseres künftigen Hundes gefunden zu haben.
Und nun war es an der Zeit auch mich einzuweihen – ich staunte nicht schlecht, als mir am Abend einfach die Fachliteratur auf den Tisch gelegt wurde, ich endlich erfuhr was ein Hovawart überhaupt ist, und, welch ein Glück, der richtige Welpe schon auf mich wartete! Anfangs skeptisch hatten es mir die Fotografien und die Beschreibungen in den Büchern aber bald angetan, speziell die Rüden mit Schwarzmarken begeisterten mich. Gut gemacht Familie, ich war überzeugt, dass ich so einen Hovawart schon immer haben wollte!
Mein älterer Sohn brach kurz darauf zum ersten Treffen mit den "Wiegensteinern" auf, es gab zwar keinen schwarzmarkenen Rüden, aber die Züchterin Annemarie erklärte ihm unmissverständlich, dass er mit dem rabenschwarzen Champ vom Wiegenstein einen absoluten Volltreffer gelandet hatte.
Leicht enttäuscht, doch keinen schwarzmarkenen Rüden bekommen zu können, machte ich mich dann zu meinem ersten Besuch auf. Aber als ich in das Haus der Familie Schett kam, mir die anderen Hunde freudig entgegensprangen, ich sah, dass die Wurfkiste mitten im Wohnzimmer stand und wie liebevoll die Züchterin mit der Hundemutter und ihren Welpen umging, wusste ich, dass dies nur gut sein konnte. Sie drückte mir meinen Welpen, so ein schwarzes meerschweinchengroßes Etwas, gleich an die Brust und um mich war es geschehen! Jawohl, das war meiner!
Bei einem meiner weiteren Besuche, so um die Weihnachtszeit herum, konnte ich auch den imposanten Vater der Welpen kennen lernen und mir schon ausmalen wie mein kleiner einmal ausgewachsen ausschauen würde. Und wenn ich da noch einen kleinen Rest von Zweifel gehabt hätte, spätestens ab dann hätte es keinen mehr gegeben.
Endlich, am 09.Jänner 2008 war es dann soweit, dass ich meinen Champ heimholen konnte. Ich kann nur sagen - es war kein leichter Tag für die Züchterin ihre Welpen herzugeben – bei einem tränenreichen Abschied ging auch viel Herzblut mit und ich versprach ihr spätestens beim ersten Welpenkurs ein Wiedersehen.
Beim Nachhausekommen wurde er von den anderen Familienmitgliedern, also dem neuen Rudel, begrüßt und natürlich hatten ihn sofort alle ins Herz geschlossen. Unsere Katze brachte er gleich einmal zur Verzweiflung, weil er so gar keinen Respekt vor ihr hatte, das war sie von den vorhergehenden Hunden nicht gewohnt!
Als ich ihm immer wieder bei seinen tollpatschigen Entdeckungsreisen durch Haus und Garten zusah, war für mich aber bald klar, dass ich ihn auf Sepperl umtaufen würde - es heißt ja immer, dass sich Herr und Hund immer ähnlicher werden und da passte Sepperl einfach besser zu mir!
Den Champ sollte es nunmehr in den offiziellen Papieren geben.
Seither sind mehr als drei Jahre vergangen, der kleine Sepperl, alias Champ, ist zu einem großem schwarzen Rüden herangewachsen
Er ist ein temperamentvoller, manchmal auch recht ungestümer Kerl, wesensfest, unerschrocken, hat keinerlei Scheu vor irgendwas – was beweist, dass in seinen ersten Lebenswochen die Hunde- wie auch die Menschen-Mutter bei der Erziehung nichts vergessen haben – und egal, was ich gerade mache, er will es auch ganz genau wissen - neugierig wie ein Wald voll Affen.
Besonders liebt er Ball- und Versteckenspielen und natürlich Spaziergänge mit einem Sprung ins Wasser zum ausgiebigen Schwimmen.
Aber er kann auch gemeinsam mit mir genüsslich faulenzen – besonders, wenn es draußen zu heiß für Aktivitäten ist – und stellt sich ganz auf meinen Tagesablauf ein – er hat einfach eine ganz, ganz große Hundeseele.
Ich hab’s ja immer schon gewusst – es kann nur ein Hovawart sein!
Es konnte mir(uns) nichts Besseres passieren.
Eva & Hans Wagner

